St. Sebastianus J�ger Corps D�sseldorf-Hamm

2000 bis heute

Der Beginn des neuen Jahrtausend gab Anlass zu vielen Partys und Feierlichkeiten. Der Übergang ins 21. Jahrhundert war und ist geprägt durch die am 01.01.2002 vorgenommene Einführung des Euro in 12 der bis dahin 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Diskussion um die Schlüsselthemen (Bildung etc.) für die Zukunft. Auch das Jägercorps steht vor der Herausforderung, den Verein lebendig und dynamisch zu erhalten und Menschen zu gewinnen, die dem heimatlichen Geschehen und dem Schützenwesen verbunden sind. Unterstützung hierfür könnte und sollte aus dem 125-jährigen Jubiläum kommen, das wir in 2008 gemeinsam mit unserem Präsidenten und Regimentskönig Josef Andree feiern werden.

Leider konnte Herr Oberbürgermeister Joachim Erwin seine Zusage, die Schirmherrschaft über die Feierlichkeiten des St. Sebastianus Jägercorps im Jahr seines 125-jährigen Bestehens zu übernehmen, nicht erfüllen. Joachim Erwin, der sich mit den Hammer Schützen eng verbunden fühlte, starb am 20.05.08 nach langer schwerer Krankheit.

Unsere Jubiläumsveranstaltungen begannen am 07.09.08 im Rahmen des Schützenfestes mit einem aus Anlass des 550-jährigen Jubiläums der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Düsseldorf-Hamm und des 125-jährigen Jubiläums des St. Sebastianus Jägercorps mit Herrn Joachim Kardinal Meisner Erzbischof von Köln in der Pfarrkirche St. Blasius gefeierten Pontifikalamt. Das Pontifikalamt wurde vom Musikverein Harmonie Dünschede und vom Kirchenchor Cäcilia musikalisch würdig und bewegend gestaltet.

Im Anschluss an das feierliche Pontifikalamt wurden im Beisein des neuen Oberbürgermeisters Dirk Elbers und anderer Repräsentanten die Fahnen der St. Rochus Kompanie und des Jägercorps vom Kölner Erzbischof Kardinal Meisner eingesegnet. Die neue Fahne des Jägercorps wurde aus Anlass des 125-jährigen Bestehens von den Nonnen des wegen ihrer Fahnenstickerei bekannten Klosters Kreitz angefertigt. Die Fahne ist prachtvoll anzusehen und zeigt auf der einen Seite den Schutzpatron der Jäger, den heiligen Hubertus. Auf der anderen Seite ist als Beschriftung zu sehen „Ehret Gott, Achtet den Nächsten“. In diesem Zusammenhang geht ein besonderer Dank an die Bilker St. Martin Kompanie, die als unsere Gäste einen Fahnennagel als Geschenk überreichten.

Der große Festumzug am Sonntag war wie immer eine Augenweide, da Hamm bekannt dafür ist, dass nahezu auf jeden Schützen ein Musiker kommt. Einschließlich der das Jubiläumsfest unterstützenden Gastkompanien und Gastkapellen machten sich einem Zeitungsartikel zufolge rd. 1.100 Schützen und Musiker auf den Weg. Auch die Zahl der zum Jubiläum der Bruderschaft erschienenen Ehrengäste erreichte eine mehr als beachtliche Größenordnung. Unser Corps richtete an diesem Tag aus Anlass des Jubiläums erstmals ein Biwak aus, das auf dem Hof des Kameraden Josef Hosten veranstaltet wurde. So konnten wir uns kurz vor der Parade nochmals nach Herzenslust stärken.

Das Jubiläumsjahr brachte zudem zahlreiche Ehrungen für unser Corps mit sich. Hervorzuheben ist der Königsschuss unseres Vereinskameraden Hans-Peter Schnitzler, der sich dem Schützenvolk als strahlender König präsentieren konnte. Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Schützenfest bei allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben wird.

Abschluss und krönender Höhepunkt unseres Jubiläums war das Oktober- und Familienfest am 11. und 12.10.08 im und um das Festzelt auf dem Schützenplatz.

Wer am Samstag etwas richtig abfeiern wollte, war beim Oktoberfest in Kappes-Hamm richtig aufgehoben. Das Festzelt brechend voll, eine Riesenstimmung und die bayerische Kult- und Wies´nband „Die Blechblos´n“ in Bestform. Diese boten ein musikalisches Feuerwerk mit vielen Highlights und witzigen Sprüche. Da blieb es nicht aus, dass die Gäste bis in die späten Nacht- und Morgenstunden feierten.

Die zahlreichen Besucher erlebten dann am nächsten Tag bei herrlichem Spätsommerwetter nochmals eine Familienparty. Bei diesem Fest kamen besonders die Kinder auf ihre Kosten, da ein tolles Programm mit vielen Überraschungen angeboten wurde.

Nach Beendigung der Jubiläumstage fiel den Organisatoren und den vielen Helferinnen und Helfer eine schwere Last von den Schultern, da trotz langer Vorbereitungszeit immer mit Unwägbarkeiten gerechnet werden musste. Es gab viel Anerkennung und Lob für die Durchführung des Festes. Wir sagen an dieser Stelle danke an die vielen Gäste für ihre hervorragende Unterstützung. Diese lässt uns zuversichtlich in die nächsten 25 Jahre blicken.