St. Sebastianus J�ger Corps D�sseldorf-Hamm

Jägertour am 08.07.2012

 

Die Jägertour mit Damen am 08.07. war geprägt durch unbeständiges Wetter, einem Mix aus Wolken und Sonne sowie gelegentliche Regenschauer.

 

Erstes Ziel der Tour war die von den Römern gegründete Stadt Trier, die in den Regierungsjahren des römischen Herrschers Konstantin der Große im 4. Jahrhundert nach Christus mit über 80.000 Einwohnern zu den Metropolen des weströmischen Reiches zählte. Nach der Ankunft erwartete uns ein kenntnisreicher und unterhaltsamer Stadtführer mit interessanten Informationen über die historischen Sehenswürdigkeiten. Überwiegend mit dem Reisebus, aber auch zu Fuß, wurden einige der zahlreichen mehr oder weniger gut erhaltenen Baudenkmäler, inzwischen alle UNESCO-Weltkulturerbe, erkundet. Ausgangspunkt war die „Porta Nigra“, das Wahrzeichen der Stadt Trier. Es handelt sich um ein ehemaliges römisches Stadttor, flankiert von zwei Türmen, mit einer Höhe von 30 m und einer Breite von 36 m. Die riesige Doppeltoranlage erfuhr im Laufe der Zeit diverse Ausbauten und wechselhafte Nutzungen.

 

Danach folgte ein Abstecher zur Römerbrücke, bevor es weiterging zur Konstantinbasilika und dem kurfürstlichen Palais. Die heute von der evangelischen Kirchengemeinde als Kirche genutzte Basilika war eine römische Palastaula und enthält mit einer Länge von 67 m den größten Einzelraum, der aus der Antike erhalten geblieben ist. Das an die Konstantin-Basilika angrenzende, im Rokokostil erbaute Kurfürstliche Palais mit Palastgarten war zeitweise Residenz der geistlichen Kurfürsten von Trier. Aufgrund des engen Zeitplanes konnte der in der Nähe liegende imposante Trierer Dom nur von außen besichtigt werden.

 

Umgeben von den historischen Bauwerken wurde das Mittagessen im Restaurant „Zum Domstein“ eingenommen.

 

Die Reisegruppe setzte sich dann wieder Bewegung, um bei einer zweistündigen Schiffsrundfahrt auf der Mosel bei Kaffee und Kuchen die Kulisse der Weinlandschaft zu genießen. Im Nachhinein gesehen, wäre es wohl besser gewesen, den Zeitplan ein wenig zu verschieben und nur eine einstündige Rundfahrt zu buchen.

 

Im Anschluss an die Schiffstour wurde die Reise mit dem Bus von Trier nach Beilstein fortgesetzt. Der unter Denkmalschutz stehende und als „Dornröschen der Mosel“ bezeichnete Ort mit verwinkelten Gassen und vielen Fachwerkhäusern hat schon des Öfteren als malerische Filmkulisse gedient. Sehenswert ist auch das barocke Karmelitenkloster mit dem Gnadenbild der „Schwarzen Madonna“. Überragt wird der Ort von der Ruine der Burg Metternich. Direkt gegenüber der Schiffsanlegestelle an der Mosel gelegen, konnten wir dann im „Wirtshaus Alte Stadtmauer“ das Abendessen vom Grill entspannt genießen. Mit den Eindrücken von der Mosellandschaft und einem Lob an die beiden Reiseplaner wurde dann gegen 20.00 Uhr die Rückreise angetreten.